Brief 02/09
29.03.2009

(c) Bernd WeidenauerDie “Krone” schweigt — endlich einmal, könnte da einer süffisant bemerken. Das unausprechliche Machwerk aus dem Hause Fellner hingegen inszeniert jedes Detail des Vorfalls und der “Kurier” will sowieso Mediengeschichte schreiben. “Daggi” tobt, dem Rest der Menschheit ist sie aber sowas von Wurscht, die Akte “Holec”. Und, wer würde heute noch für zwei Kronleuchter zum Spion werden? — Gähn!

Ja, gut! Er hat sein Leben lang viel geleistet und viel genervt. Uns persönlich ist der damaligen Wiener Kulturstadtrat seit den frühen 80'ern mit den Worten: “Brav Burschen, ihr tuat's do saufen und red's net so an Bledsinn, wie de do drinnen!” am Rande einer Diskussion zum Thema Künstler-Sozialversicherung (c) Kurierunauslöschlich im Gedächtnis.
Und Lehrer war der Herr Holec ja auch einmal — viel, viel früher. Als solcher hätte er uns heute sicher Wortgewaltiges zu sagen, wenn er sich gezwungen sähe, ganze zwei Stunden länger zu arbeiten und das auf Kosten seiner ganz selbstverständlich bezahlten 20 Freistunden, die österreichische Lehrer nicht in ihren Klassen zubringen müssen. Rechtlich OK! und menschlich verständlich. — Einige Arbeitnehmer brauchen die elektronische Zeiterfassung und andere eben eine “Vertrauensarbeitszeit” um sich voll entfalten zu können.

(c) Kurier(c) Heute

Eine weit tragischer Geschichte ist die des 13-jähren Alfie, der sich mit der erst 15-jährigen Nachbarin Chantelle einließ und sich plötzlich in einer Rolle als Vater einer Tochter Maisie wiederfand, dabei aber eine bessere Figur abgab, als viele seiner um 20 Jahre älteren Genossen.

Der arme Mann, 13 Jahre und schon gehörnt, ist jetzt gar nicht der leibliche Vater und die Mutter kann oder will sich an das wann und wie nicht erinnern. Er wird wohl künftig ein zweites Auge auf jedes sich anbiederne Girly werfen. Über zahlreiche Anfragen für seine potentielle Vaterschaft soll es ihm nicht mangeln, wie jetzt verlautet wurde. Doch er habe aus der Affäre gelernt und lasse sich so schnell nicht mehr einwickeln.

(c) KurierFastenzeit hin oder her: Es kommt ein wichtiges SMS und ein Gespräch, das ich um nichts in der Welt verpassen möchte.

 

Darum: Aus jetzt! — Schluss! und baldige Ostern.

LG Euer B.