Brief 05/09
15.12.2009

Das Jahr ist fast zu Ende. Zu vielen Themen gäbe es was zu berichten, allein uns fehlt die Zeit dazu. Alles ist bestens, ein paar Konkurrenten haben das Feld geräumt, es geht uns gut.
Ein Grund für uns fröhlich zu sein!

Die “Kärntner Wahnsinnigen” bäumen sich ein letztes mal AUF bevor sie endgültig in die Bedeutungslosigkeit entschwinden doch auch sonst hat die Glaubwürdigkeit von Politkern stark gelitten.

Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis diese ganze Hypo-Alpe-Adria Blase platzt. Dennoch erstaunt die arrogante Dummheit der Brüder Scheuch, eines Dobernig und dieses Dörflers. Als hätten sie hier den Clou ihres Lebens gelandet, grinsen sie vom Bildschirm. Irgendwie verdicht sich in uns die Vermutung der alte Jörg Haider hätte sich eines Tages ob dieser Aussichtslosigkeit ganz einfach zuag'schütt und hamdraht (wie man das hier in Wien sagen würde).

Die Krise ist irgendwo da draußen und es ist seltsam, ihr bei ihrem Treiben einfach nur zuzusehen.

(c) KurierThe Prince of Pop ist tot. Entwürdigend sind die Umstände. Eine arme Seele ist erlöst von diesem Erdenjammertal, das ihn angetreiben hat sein ganzes Leben. Wir verdanken ihm viel an Rhythmus und Style.
Die neuesten Falco Hit-CD, 10 Jahre nach seinem (freiwilligen) Ableben floppt und zeigt uns die positve Aspekte dieser Kriese. Wir lassen uns einfach nicht mehr mit den gewohnten Methoden verarschen.

Elektronik hingegen boomt. Nach dem Rückzug aus dem umtriebigen Gesellschaftsleben wird eben das Heim-Kino aufgerüstet und mit VIDEO ON DEMAND beschickt. Doch wird es sich die Dame von Welt gefallen lassen, wenn ihr Alter jetzt jeden Abend zu Hause rumlungert satt offiziell länger arbeiten zu müssen? In Japan, lässt sich die Dame des Hauses noch rechtzeitig scheiden, wenn seine Pension droht. Wir sollten uns dies zum Vorbild nehmen.

In unserem schönen Kärntnerland verblöden sogar die Kängurus. Anstatt das reichlich aufgetragene Fressen zu genießen, büxt dieses Tier einfach aus und verwickelt einen unschuldigen Beamten, den das so gar nicht in sein beschauliches Leben passte, in einen Verkehrsunfall. Wer glaubt einen schon, wenn man bei der Polizei angibt ein Känguru überfahren zu haben.

Sehr viel klüger, wenn auch völlig breit, erweisen sich Känguru-Kids in ihrer angestammte Heimat. Sie nutzten das angebaute Opium zum eigenen Gebrauch und haben dabei etwas über die Stränge geschlagen.

Vielleicht ist dies auch eine Erklärung für die Kornkreise in unseren Breiten. Wir sehen schon ein Rudel laut gröhlender und tobender Elche, besoffen vom Fallobst der vergangen Tage in unseren Feldern wüten.

Die Nullerjahre haben wir bald hinter uns. So erwarten wir sehnsüchtig die heiteren Seiten des neuen, aufkeimenden Jahrzehntes.

Euer B.